Herzratenvariabilität (HRV)

Wie gut passt sich dein Herz an Belastung und Erholung an? Die HRV-Messung macht das sichtbar.

Was die HRV beschreibt

Die HRV beschreibt, wie flexibel sich deine Herzfrequenz an wechselnde Anforderungen anpasst. Größere Variabilität zeigt eine höhere Anpassungsfähigkeit, chronischer Stress schränkt sie ein.

Gemessen wird über EKG-Werte. Laut Anbieter lassen sich damit Bewegungsartefakte und Herzrhythmusstörungen besser von der eigentlichen Messung unterscheiden als bei Pulswelle oder Brustgurt. Ausgewertet werden unter anderem Atmung und Herzschlag, ein Poincaré-Diagramm (5-Minuten-Kurzzeitmessung) und ein Stressindex.

Beispielauswertung: Herzfrequenz im Verlauf mit Atemrhythmus
Beispielauswertung: Atmung und Herzschlag

Wofür die Messung nützt

  • Stressbelastung und Erholungsfähigkeit einschätzen
  • Erkennen, wie Belastung und Entlastung bei dir reguliert werden
  • Mögliche Zusammenhänge bei Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen finden
  • Trainingseffekte beurteilen und Übertraining vorbeugen

Wiederholte Messungen helfen, Ursache und Wirkung besser zu erkennen.

Ablauf

  1. Erstmessung mit GesprächDauer etwa 30 Minuten.
  2. Langzeitmessung (optional)Idealerweise 24 Stunden mit einem kaum spürbaren Gerät. Das Analysegespräch findet separat statt.
  3. WiederholungVergleich über die Zeit zeigt, was sich verändert.

Für wen

  • Gesundheitsinteressierte Privatpersonen
  • Sport und Reha: Trainer, Therapeuten, Fitnessstudios und Kliniken
  • Betriebe, Vereine, Diätologen und Apotheken, siehe Kooperationen

Messwerte sind keine Diagnose und ersetzen keine ärztliche Abklärung.

Ergänzend: Körperanalyse, Kraft- & Ausdauertraining.

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